Die KiKo in Berlin - 2008 1/2
 
 
Die Gruppe des Schülerparlaments tagt in Berlin...

Am 9. Juni 2008 besuchte die Kinderkonferenz der Fridtjof-Nansen-Schule, Hannover auf Einladung von Gerd Andres, SPD, den Deutschen Bundestag.

Vom Wort zur Tat.
Kinderkonferenz besucht den Bundestag
HANNOVER - Das Schülerparlament der Fridtjof-Nansen-Schule, die Kinderkonferenz, besuchte auf Einladung des hannoverschen Abgeordneten Gerd Andres (SPD)  am 09. Juni 2008 den Deutschen Bundestag in Berlin.

Jede Klasse schickte einen seiner Klassensprecher mit auf die Reise. 24 Schüler wurden von 5 Erwachsenen (Lehrer, Sozialarbeiter und Eltern) begleitet. Nach einer sehr guten, kindergerechten Führung durch den Reichstag, dem Gebäude des Bundestages, waren wir zu einem Gespräch mit Herrn Andres verabredet. Da er krank war, vertrat ihn Frau Röder, die Leiterin des Abgeordnetenbüros. Sie hat die von der Kinderkonferenz vorbereiteten Fragen sehr gut beantwortet.

Die gute Vorbereitung auf das Gespräch durch die Schüler kam sehr gut an und wurde gelobt. Es würde uns sehr freuen, das Gespräch mit Herrn Andres in der Fridtjof-Nansen-Schule fortsetzen zu können. (fp)
"... und wir fuhren mit dem Zug .."    
  Wir, die Kinderkonferenz, waren am 9. Juni 2008 in Berlin. Wir trafen uns um Viertel nach Neun am Hauptbahnhof und fuhren mit dem ICE nach Berlin. Im Zug unterhielt ich mich mit anderen Kindern oder las ein Buch.
Als wir ankamen, mussten wir noch ein wenig bis zum Reichstagsgebäude gehen. Dabei haben wir an der Ampel etwas entdeckt: Die Ampelmännchen sind anders als in Hannover. Am Deutschen Bundestag angekommen, mussten wir durch eine Sicherheits-kontrolle.
Frau Dorner führte uns durch das Gebäude. Zunächst trafen wir uns in einem großen Saal.
An der Wand hing ein interessantes, großes Bild. Zu sehen war eine Wirbelsäule und eine rote, feurige Sonnenoberfläche. Die Sonnenoberfläche stand für: Feuer, Gewalt und den Reichstagsbrand. Die Wirbelsäule stand für den aufrechten Gang des Menschen, für ein starkes Rückrad. Unter dem Bild waren drei dicke Bücher. Alle Parlamentarier, die durch die Nazis ermordet wurden, werden hier in diesen Büchern geehrt.
Dann besuchten wir den Andachtsraum…
... des Bundestages. Es war ein dunkler Raum. Große Bilder, die mit Nägeln gestaltet waren, standen an der Wand. Es war dort sehr leise. Das besondere war, dass dieser Raum für alle Religionen dieser Welt offen ist. Jeder darf dort beten.

Dann sind wir in einen anderen Raum (Kammer) gegangen, in dieser Kammer waren alle Wände mit russischen Schriftzeichen beschrieben. Die Schriftzeichen wurden mit Kohle geschrieben. Man hat sie erhalten, weil die Schrift den Deutschen so wichtig ist.

Wir betrachteten  diese russische Wörter an einer alten Wand. Sowjetische Soldaten, verewigten sich dort mit ihren Namen.

Uns wurde vieles gezeigt...
Der Plenarsaal ist wie ein Kuchen, der in Stücke geteilt ist. Wir wissen jetzt, wo die Abgeordneten, die Regierung und Frau Merkel sitzen.